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29.11.11 / POWERBOARD AK von KREMPEL für Leistungstrafos: Neue Produktlinie erfüllt höchste Ansprüche an Elektroisolierstoffe für den Hochspannungsbereich
- Millionen-Investition für die neue Produktlinie POWERBOARD AK
- Höchste Reinheit dank hochwertiger Zellulosegewinnung nach
hauseigenem Prüfstandard
- Tests gemäß Kundenspezifikationen und Zulassung von
POWERBOARD AK bei nahezu allen namhaften Herstellern von
Leistungstransformatoren
- Vor-Ort-Service bei komplexen Anwendungen und vielseitige
Verwendung von POWERBOARD AK
- Einzigartige Klebstoffvariante für Blockspan-Ausführung
- KREMPEL seit 2010 TRANSFORM-Partner
Vaihingen / Enz, Deutschland – Mit POWERBOARD AK hat die KREMPEL-GROUP ihr Sortiment an hochwertigen Elektroisolierstoffen für die Anwendung in ölisolierten Leistungstransformatoren erfolgreich erweitert: Seit 2011 ist die neue Produktfamilie bei nahezu allen führenden Herstellern von Leistungstransformatoren zugelassen. Höchste Reinheit und Flexibilität zeichnen den Tafelpressspan und Blockspan auf Zellulosebasis aus. Grundlage hierfür: eine Millionen-Investition in das Pressspanwerk Zwönitz in Sachsen.
Bei der Entwicklung und Produktion elektrischer Maschinen und Anlagen werden gerade an Elektroisolierstoffe höchste Anforderungen gestellt. Aus gutem Grund verarbeitet KREMPEL nur hochwertige Werkstoffe in modernsten Herstellungsverfahren. Mit der neuen Produktlinie POWERBOARD AK schließt das Unternehmen nun erfolgreich eine Lücke: „2006 herrschte weltweit ein Mangel an Isolierstoffen für Leistungs-transformatoren“, berichtet Uwe Assmuth, einer der beiden Geschäfts-führer von KREMPEL, „In dieser Zeit kamen Hersteller auf uns zu, die unsere Isolierstoffe aus der Anwendung in Verteiltransformatoren schätzen. Für uns ein zusätzlicher Impuls, unsere Pläne zur Erweiterung unseres Portfolios umzusetzen.“ Bereits 2007 startete die Produktion der POWERBOARD-AK-Linie im Pressspanwerk in Zwönitz. Die hierfür errichtete Produktionsanlage für 15 Millionen Euro ist die bislang größte Einzel-investition in der Unternehmensgeschichte der KREMPEL-GROUP.
Neue Produktionsanlage aus Edelstahl
Eine Investition, die das Unternehmen mit Fokus auf die zu realisierende Produktqualität tätigte. „Entscheidend für den jahrzehntelang sicheren Einsatz von Elektroisolierstoffen ist neben den elektrischen und mechanischen Eigenschaften ihre Reinheit“, so Rudolf Mitterhammer, Area Sales Manager bei KREMPEL, „Jede Verunreinigung kann bei hohen elektrischen Feldstärken in einer Transformator- wicklung zu gefährlichen Teilentladungen führen und damit letztlich zum Ausfall des gesamten Transformators.“ Nicht umsonst entschied sich das Unternehmen mit Hauptsitz im süddeutschen Vaihingen an der Enz für eine besondere Anlage. Die wasserintensive Produktion von POWERBOARD AK läuft 24 Stunden täglich, sieben Tage die Woche – Rost und mechanischer Abrieb wären bei einer konventionellen Anlage unvermeidbar. Die neue Fertigungsanlage von KREMPEL ist deshalb komplett in Edelstahl aus- geführt, inklusive des Rohrsystems und der Pumpen.
Zellulose aus dem Norden, Wasser aus den Bergen
Neben der Anlagenausführung sorgen der aufwendige Herstellungs-prozess und die Rohstoffauswahl für höchste Qualität von POWERBOARD AK. Der heiß gepresste Tafelpressspan wird zu hundert Prozent aus ungebleichter Sulfatzellulose hergestellt, die aus nordischen Nadelhölzern gewonnen wird. Da diese aufgrund der niedrigen Umgebungstem-peraturen sehr langsam wachsen, weisen sie längere Fasern auf als Bäume aus südlichen Gefilden. Je länger die Zellulosefaser umso höher die mechanische Festigkeit des Faservlieses – die Grundlage für alle Pressspanprodukte der POWERBOARD-AK-Linie. Das für die Zelluloseverarbeitung benötigte Wasser schöpft KREMPEL aus einem Auffangbecken auf dem Betriebsgelände. Darin sammelt sich Gebirgs-wasser aus dem umgebenden Erzgebirge. Einfaches Filtern genügt, eine zusätzliche Aufbereitung mit Chemikalien, die sich im Wasser-Zellulose-Gemisch festsetzen könnten, ist verzichtbar. Das hauseigene Reinheitsgebot sichert eine interne Prüfvorschrift, die es in der Form bislang nur bei KREMPEL gibt. Regelmäßige Materialprüfungen stellen die gleich bleibend hohe Qualität sicher.
Tests nach Kundenspezifikation und Know-How für Anwender
Das Bedürfnis nach unternehmensspezifischen Prüfstandards kennt der Spezialist für Elektroisolierstoffe aus eigener Praxis. So unterhält KREMPEL ein Labor mit HV-Prüfplatz. Hier kann das Unternehmen Tests gemäß Kundenspezifikation schnell und professionell durchführen. Die durchweg positiven Ergebnisse erklären, warum die POWERBOARD-AK-Linie inzwischen von nahezu allen namhaften Trafoherstellern zugelassen ist. Wie alle Kunden von KREMPEL profitieren auch sie von der Erfahrung des Unternehmens: „Hinter einem Produkt stehen, heißt für uns, den Kunden bei der Anwendung zu unterstützen“, berichtet Tobias Zaiser, Leiter des Geschäftsbereichs Elektroisolierstoffe, „Sollen aus unseren Pressspänen zum Beispiel Isolierzylinder rolliert werden, kommen unsere Fachkräfte bei Bedarf vor Ort und zeigen, wie sich das am besten realisieren lässt.“
Einzigartige Klebervariante für POWERBOARD-AK-Blockspan
Beste Voraussetzungen für die vielseitige Anwendung in Leistungstransformatoren bietet die POWERBOARD-AK-Produktfamilie dank ihrer Flexibilität. Per Stanzen, Bohren, Fräsen und Sägen können daraus Leisten, Distanzen und Druckstücke geformt werden, also alle Teile, die für die Herstellung von Wicklungen benötigt werden. Den hochwertigen Blockspan der neuen Isolierstoff-Linie stellt KREMPEL durch das mehrschichtige Verkleben von POWERBOARD AK her. Hier haben Trafohersteller die Wahl zwischen konventionellem Casein-Kleber und Polyesterharz-Kleber oder sie wählen den bislang nur von KREMPEL in dieser Anwendung eingesetzten Phenolharz-Kleber. Letzterer vereint die elektrischen Vorteile von Casein mit den mechanischen Vorzügen von Polyesterharz in einem Klebstoff.
KREMPEL seit 2010 TRANSFORM-Partner
Große Resonanz erzeugte die jüngste Produktlinie aus dem Hause KREMPEL bei der TRANSFORM 2011 in Singapur. Mit 450 Gästen aus 46 Ländern erreichte der Kongress für Transformatorenanwendungen im April einen neuen Besucherrekord. Seit letztem Jahr ist auch KREMPEL TRANSFORM-Partner neben den Premium-Anbietern Maschinenfabrik Reinhausen, Omicron, HSP, Nynas, PFISTERER, Röchling Engineering Plastics, ThyssenKrupp Electrical Steel, Essex und GEA Heat Exchangers. Unter dem Veranstaltungstitel „Nachhaltige Transformatoren-Technologien“ bot sich den Anwendern, Herstellern und Zulieferern der Transformatorenindustrie ein reichhaltiges Themenspektrum aus 26 Fachvorträgen, darunter der Beitrag der KREMPEL-GROUP zum Verhalten von Pressspan bei der Aufnahme und Abgabe von Feuchtigkeit.
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